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Hund hat Schokolade gefressen: darum besteht Lebensgefahr

Hund hat Schokolade gefressen

Für die meisten Halter ist ihr Hund nicht nur ein einfaches Haustier, sondern vielmehr ein treuer Freund und ein wichtiges Mitglied der Familie. Dementsprechend werden die Vierbeiner häufig auch verwöhnt und umsorgt. Daran ist zunächst einmal nichts verwerflich. Allerdings können gerade gut gemeinte Leckerlis, wie zum Beispiel Schokolade, der Gesundheit Ihres Hundes ernsten Schaden zufügen.


Warum das so ist, welche Folgen es haben kann, wenn Ihr Hund Schokolade gefressen hat und wie Sie in dieser Situation richtig handeln, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Warum Schokolade für Hunde giftig ist

Wenn Ihr Hund Schokolade gefressen hat, kann das zu einer lebensgefährlichen Schokoladenvergiftung führen. Das liegt an dem in der Schokolade enthaltenen Theobromin. Theobromin ist ein Alkaloid, das unter anderem stimmungsaufhellend und anregend wirkt.


Gleichzeitig bringt die Aufnahme von Theobromin allerdings auch potenziell toxische Effekte mit sich. Im menschlichen Körper sorgen bestimmte Enzyme dafür, dass das Theobromin vergleichsweise schnell wieder abgebaut wird und es zu keiner schädlichen Wirkung kommt.


Hunde besitzen diese Enzyme jedoch nicht, sodass der Abbau deutlich langsamer vonstatten geht und es für Ihren Hund sehr gefährlich ist, wenn er Schokolade gefressen hat.

Welche Dosis bei Hunden zu einer Schokoladenvergiftung führt

Ab welcher Verzehrmenge für Ihren Hund tatsächlich Lebensgefahr besteht, hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab. Zum einen spielt die Größe Ihres Vierbeiners eine Rolle und zum anderen kommt es auf die Art von Schokolade, die Ihr Hund gefressen hat, an.


Denn zwischen den verschiedenen Kakaoprodukten gibt es sehr große Unterschiede hinsichtlich des Theobromingehalts. In getrocknetem Kakaopulver (28,5 mg/ g) und Bitterschokolade (16mg/ g) ist dieser zum Beispiel besonders hoch. Zartbitterschokolade enthält hingegen nur rund 5,7 mg/ g und Milchschokolade gerade einmal 2,3 mg/ g.


Für die gesundheitlichen Auswirkungen ist letztlich die aufgenommene Dosis an Theobromin in Relation zum Gewicht des Tieres entscheidend. Als für Hunde letale (tödliche) Dosis gelten 300 mg je Kilo Körpergewicht.


Eine Deutsche Dogge oder ein Mastiff werden daher durch den Verzehr einer kleinen Menge Schokolade vermutlichen nicht direkt eine lebensgefährliche Theobrominvergiftung erleiden, während ein Yorkshire Terrier durchaus schon an einer halben Tafel Zartbitterschokolade sterben kann.

Symptome einer Schokoladenvergiftung beim Hund

Wenn ein Hund Schokolade gefressen hat, dauert es ungefähr zwei bis vier Stunden, bis sich die ersten Symptome einer möglichen Vergiftung bemerkbar machen. Nach 12 bis 36 Stunden entfaltet das Theobromin im Körper des Vierbeiners seine ganze Wirkung und die Beschwerden sind voll entwickelt.

Eine leichte Schokoladenvergiftung macht sich bei Hunden mit folgenden Symptomen bemerkbar:

Bei einer schweren Vergiftung mit Schokolade kommen zusätzlich folgende Beschwerden hinzu:

  • Zittern und Krampfanfälle
  • Erhöhter Urinabsatz
  • Bewusstseinsstörungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzrasen
  • Atemnot

Eine schwere Schokoladenvergiftung kann bei Hunden zu einem tödlichen Herzversagen führen. Gerade ältere Vierbeiner und Tiere, die ohnehin an Problemen mit dem Herz-Kreislauf-System leiden, sind besonders gefährdet.

Was zu tun ist, wenn ein Hund Schokolade gefressen hat

Wenn Ihr Hund Schokolade gefressen hat, sollten Sie keinesfalls warten, bis die ersten Symptome einer Vergiftung auftreten, sondern umgehend einen Tierarzt oder eine Tierklinik in der Nähe kontaktieren.


Ist der Verzehr der Schokolade noch nicht allzu lange her, haben Sie die Möglichkeit, durch die Gabe von Kohletabletten Schlimmeres zu verhindern. Diese binden einen Teil der Giftstoffe, bevor sie im Körper ihre Wirkung entfalten können.


Verzichten Sie jedoch darauf, bei Ihrem Hund Erbrechen herbeizuführen. Denn aufgrund seiner fortschreitenden Schwächung besteht das Risiko, dass das Erbrochene in seine Lunge gelangt und er daran erstickt.


Ist es schon etwas länger her, dass Ihr Hund Schokolade gefressen hat, gibt es keine sinnvollen Erste-Hilfe-Maßnahmen mehr, die Sie ergreifen können. Konzentrieren Sie sich in diesem Fall darauf, Ihren Vierbeiner so schnell wie möglich zum Veterinär zu bringen.

Diagnose und Behandlung der Schokoladenvergiftung beim Hund unterstützen

Um den Tierarzt bei der Versorgung Ihres Vierbeiners zu unterstützen, ist es sinnvoll, die Verpackung der Schokolade, die der Hund gefressen hat, mitzubringen. Das hilft dem Veterinär dabei, abzuschätzen, wie viel Theobromin sich im Körper des Tieres befindet.


Sollte Ihr Hund nicht nur die Schokolade, sondern auch Teile der Verpackung gefressen haben, teilen Sie dies dem Tierarzt unbedingt mit. Denn die verschluckten Fremdkörper können zu zusätzlichen Komplikationen führen und zum Beispiel einen gefährlichen Darmverschluss bei Ihrem Hund verursachen.

Eine Schokoladenvergiftung beim Hund vermeiden

Eine Schokoladenvergiftung beim Hund vermeiden

Schokolade ist für Hunde hochgradig giftig. Als Halter liegt es daher in Ihrer Verantwortung, Ihren Vierbeiner davor zu schützen.


Klären Sie alle Mitglieder Ihrer Familie darüber auf und achten Sie darauf, Schokolade und andere kakaohaltige Produkte stets außerhalb der Reichweite Ihres Hundes zu lagern.


Lassen Sie Ihren Hund keinesfalls Schokolade kosten. Denn auch wenn sehr kleine Mengen ihn vermutlich nicht direkt vergiften werden, bringen sie ihn möglicherweise auf den Geschmack und erhöhen das Risiko, dass er sich künftig in einem unbeobachteten Moment selbst bedient.


Das gilt übrigens auch für Hundeschokolade. Diese enthält zwar nur sehr wenig Theobromin. Ihr Hund kann sie jedoch nicht von normaler Schokolade unterscheiden. Stattdessen lernt er, dass die braune Köstlichkeit lecker ist und ihr Verzehr grundsätzlich erlaubt ist.


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