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Die Läufigkeit der Hündin

Die Läufigkeit der Hündin

Die Läufigkeit der Hündin ist ein Bestandteil des Zyklus. Sie umfasst unter anderem auch jenen Zeitraum, in dem der weibliche Vierbeiner deckbereit ist. Je nach Phase macht sich die Läufigkeit bei der Hündin durch verschiedene Anzeichen und Verhaltensweisen bemerkbar.


Wann Hündinnen das erste Mal läufig werden, welche Phasen der Zyklus beinhaltet und in welchen Intervallen sich die Läufigkeit wiederholt, erfahren Sie im Folgenden. Außerdem erklären wir Ihnen, woran Sie eine läufige Hündin erkennen und geben Ihnen Tipps für den Fall, dass Sie mit Nachwuchs planen.

In welchem Alter eine Hündin ihre erste Läufigkeit hat

Bei ihrer ersten Läufigkeit haben Hündinnen in der Regel ein Alter zwischen sechs und zwölf Monaten. Wann genau eine Hündin erstmals läufig wird, hängt unter anderem von der Hunderasse ab.


Große Hunde werden normalerweise etwas später geschlechtsreif als ihre kleineren Artgenossen, da es bei ihnen länger dauert, bis sie ausgewachsen sind.


Zudem spielt auch der Ernährungs- und Gesundheitszustand der Hündin für den Zeitpunkt der ersten Läufigkeit eine Rolle. Bei einem untergewichtigen oder kranken Vierbeiner kann es daher durchaus sein, dass es etwas länger dauert, bis er erstmals läufig wird.


Darüber hinaus kann es zum Teil vorkommen, dass eine Hündin bei ihrer ersten Läufigkeit bereits ein Alter von bis zu zwei Jahren erreicht hat. Das ist im Normalfall allerdings kein Grund zur Beunruhigung.

In welchen Intervallen Hündinnen läufig werden

Bei den meisten Hündinnen wiederholt sich die Läufigkeit in einem Abstand zwischen sechs und neun Monaten. Vertreter kleiner Rassen werden in der Regel zweimal jährlich läufig, während der Abstand bei großen Hunden durchaus bis zu 11 Monate betragen kann.


Nordische Hunderassen wie der Siberian Husky oder der Alaskan Malamute werden meist nur einmal pro Jahr läufig.


Unabhängig davon ändern sich die Läufigkeitsintervalle einer Hündin nicht. Falls die Läufigkeit bei Ihrem Vierbeiner ausbleibt oder sich verzögert, kann das auf ein Gesundheitsproblem hindeuten und Sie sollten einen Tierarzt aufsuchen.

Verlauf der Läufigkeit bei Hündinnen

Während ihres Zyklus durchläuft die Hündin vier verschiedene Phasen. Die Dauer der Läufigkeit der Hündin liegt ungefähr bei drei Wochen, von denen sie allerdings nur rund fünf bis sechs Tage deckbereit ist.

Die Läufigkeit, beziehungsweise der Zyklus der Hündin gliedert sich in die folgenden Phasen:

  • Proöstrus (Vorbrunst): Vor der eigentlichen Läufigkeit durchläuft die Hündin zunächst die Vorbrunst. Sie dauert zwischen drei und 17 Tagen, in denen Rüden noch energisch abgewehrt werden.
  • Östrus (Brunst): Die eigentliche Brunst wird oft auch Standhitze genannt. Sie dauert zwischen drei und 21 Tagen, in denen die läufige Hündin mehrere Eisprünge hat.
  • Metöstrus (Nachbrunst): Auf die Brunst folgt die Nachbrunst. In dieser Phase, die zwischen neun und zwölf Wochen dauert, kann es gelegentlich zu einer Scheinträchtigkeit bei Hündinnen kommen.
  • Anöstrus (Ruhephase): Die Ruhephase ist der Zeitraum zwischen zwei Läufigkeiten der Hündin. Sie beginnt nach der Nachbrunst und endet mit der nächsten Vorbrunst.

Körperliche Anzeichen der Läufigkeit bei Hündinnen

Ist eine Hündin läufig, macht sich das sowohl durch Änderungen in ihrem Verhalten als auch durch verschiedene äußere Anzeichen bemerkbar. Während der Vorbrunst schwillt die Vagina der Hündin deutlich an. Zudem tritt blutiger Ausfluss aus ihr aus und die Hündin uriniert auffallend oft, was dem Setzen von Duftmarken dient.


Während der eigentlichen Brunst wird der Ausfluss heller und wässriger und die Vagina der Hündin schwillt etwas ab, wodurch sie weicher wird. Ist die fruchtbare Phase der Läufigkeit vorbei, wird der Ausfluss zunächst gelblich und stoppt schließlich ganz.

Typisches Verhalten einer Hündin

Typisches Verhalten einer Hündin während der Läufigkeit

Neben offensichtlichen körperlichen Anzeichen wie Blutungen macht sich die Läufigkeit bei der Hündin auch durch verschiedene Änderungen des Verhaltens bemerkbar. Diese können durchaus variieren und müssen nicht bei allen läufigen Hündinnen gleichermaßen auftreten.

Folgende Verhaltensauffälligkeiten sind bei Hündinnen während der Läufigkeit typisch:

  • Ruhelosigkeit
  • Appetitmangel
  • Erhöhter Schlafbedarf
  • Aggressivität gegenüber anderen Hündinnen
  • Ungehorsam
  • Gelegentliches Davonlaufen
  • Bedürfnis nach körperlicher Nähe

Davon abgesehen entwickeln Hündinnen spätestens bei ihrer zweiten Läufigkeit ein ausgeprägtes Interesse am anderen Geschlecht und fühlen sich von Rüden auf einmal stark angezogen.


Im Gegensatz zu ihren männlichen Artgenossen, die das ganze Jahr paarungsbereit sind und dem Geruch einer läufigen Hundedame grundsätzlich nicht widerstehen können, akzeptiert eine Hündin die Annäherungsversuche von Rüden in der Regel allerdings nur während der eigentlichen Brunst. Davor und danach werden aufdringliche Rüden energisch abgewehrt.

Mit einer läufigen Hündin Gassi gehen

Auch wenn eine Hündin normalerweise nicht während ihrer kompletten Läufigkeit deckbereit ist, ist es ratsam, für gemeinsame Spaziergänge auf eine ruhige Route auszuweichen. Andernfalls können sich aufdringliche Rüden als ausgesprochen lästig erweisen, was nicht nur für Ihre läufige Hündin, sondern auch für Sie selbst mitunter mit erheblichem Stress verbunden ist.

Läufigkeitshosen für Hündinnen

Bei einigen Hündinnen kann es während der Läufigkeit zu recht starken Blutungen kommen. Hinzu kommt, dass sich nicht jeder läufige Vierbeiner gewissenhaft putzt. Dadurch ist es keine Seltenheit, dass die Hündin überall in der Wohnung Blutspuren hinterlässt.


Um das zu vermeiden, kann es bei Bedarf sinnvoll sein, der Hündin eine Läufigkeitshose anzuziehen. Diese sorgt ähnlich wie eine Damenbinde dafür, dass das Blut aufgefangen wird. Beachten Sie dabei jedoch, dass eine Läufigkeitshose Ihre Hündin nicht vor einem ungewollten Deckakt schützen kann, sondern das Tragen einzig und allein der Hygiene dient.

Die Läufigkeit der Hündin unterbinden

Theoretisch ist es möglich, die Läufigkeit der Hündin durch die Injektion von Hormonen zu unterbinden. Aufgrund der damit verbundenen Risiken wird das jedoch nur selten praktiziert. Als Halter sollten Sie sich daher entweder mit der Läufigkeit abfinden oder alternativ eine Kastration Ihrer Hündin in Erwägung ziehen.


Das Kastrieren verhindert nicht nur dauerhaft eine ungewollte Trächtigkeit, sondern kann darüber hinaus auch verschiedenen Erkrankungen vorbeugen. Sofern Ihre Hündin keinen Nachwuchs bekommen soll, ist der Eingriff daher in jedem Fall eine Überlegung wert.

Hunde haben keine Wechseljahre

Im Unterschied zu uns Menschen kommen Hündinnen übrigens nicht in die Wechseljahre. Das bedeutet, dass eine Hündin ihr ganzes Leben lang regelmäßig läufig wird und theoretisch auch in fortgeschrittenem Alter noch trächtig werden kann.


In Anbetracht der mit der Trächtigkeit verbundenen Belastung ist es jedoch sinnvoll, je nach Rasse ab einem Alter von vier bis sechs Jahren trotz Läufigkeit auf das Verpaaren der Hündin zu verzichten. Spätestens ab einem Alter von sieben Jahren sollte grundsätzlich keine Trächtigkeit bei Hunden mehr angestrebt werden.

Unterstützung der Fertilität einer läufigen Hündin

Bellfor Shiimun Vitalizer Pulver

Wenn Sie Ihre läufige Hündin decken lassen wollen, ist es wichtig, dass Ihr Vierbeiner die Zuchtreife erreicht hat und vollständig gesund ist. Eine ausgewogene Ernährung mit einem hochwertigen Hundefutter aus natürlichen Zutaten leistet bei der Vermeidung gesundheitlicher Probleme einen wertvollen Beitrag.


Zusätzlich kann es sinnvoll sein, die Fertilität (Fruchtbarkeit) Ihrer läufigen Hündin mit einer geeigneten Nahrungsergänzung wie Shiimun Vitalizer zu unterstützen. Shiimun Vitalizer enthält ausgewählte Zutaten wie Shiitake, Maca-Extrakt und L-Arginin, die Ihrer Hündin zahlreiche wichtige Nährstoffe liefern und so dazu beitragen können, die Fruchtbarkeit während der Läufigkeit zu verbessern.

Unser Fazit zum Thema Läufigkeit der Hündin

Früher oder später ist die Läufigkeit für Halter einer Hündin in regelmäßigen Abständen ein fester Bestandteil des Alltags, der sich nur durch eine Kastration dauerhaft vermeiden lässt.


Unabhängig davon ob Ihr Vierbeiner für die Zucht vorgesehen ist, ist es wichtig, dass Sie Ihre Hündin während der Läufigkeit unterstützen und sich auch in dieser für das Tier selbst sehr stressigen Zeit gut um sie kümmern.


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