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Giardien beim Hund - was Sie als Hundehalter beachten müssen

Giardien sind bei Hunden ein weit verbreitetes Problem.

Einer Studie zufolge sind fast 20 Prozent aller Vierbeiner in Deutschland mit ihnen infiziert. Leidet ein Hund erst einmal unter Giardien, wird er die einzelligen Dünndarmparasiten nur schwer wieder los.

Ohne die konsequente Umsetzung geeigneter Maßnahmen zur Behandlung kann die Infektion auf Dauer unter anderem einen Nährstoffmangel sowie Entzündungen verursachen und vor allem für Welpen und ältere Tiere eine ernste Gefahr für die Gesundheit darstellen.

Welche Symptome Giardien bei Ihrem Hund verursachen, wie Sie sich diagnostizieren lassen und wie eine Behandlung auch ohne chemische Wirkstoffe gelingen kann, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Die Giardiose des Hundes

Als Giardiose des Hundes wird eine Durchfallerkrankung bezeichnet, die bei Hunden durch Giardien hervorgerufen sind. Bei Giardien handelt es sich um winzige Parasiten, die den Dünndarm befallen, und die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind.

Giardien sind auf der ganzen Welt verbreitet. Insgesamt gibt es 41 verschiedene Arten, die nicht nur Hunde, sondern zum Beispiel auch Katzen, Kaninchen oder Menschen befallen können. Leidet ein Hund unter Giardien, ist dafür in der Regel Giardia duodenalia oder Giardia intestinalis verantwortlich.

Gelangen die Parasiten in den Körper eines Hundes, befallen sie die Schleimhäute seines Dünndarms. Dort ernähren sie sich von Zucker, welchen der Vierbeiner mit seinem Futter aufnimmt, und vermehren sich bei entsprechenden Bedingungen sehr schnell.

Giardien beim Hund: Infektion und Vermehrung

Giardien durchleben zwei unterschiedliche Stadien. Zunächst gelangen sie in Form von Zysten in den Körper des Hundes, wobei eine kleine Anzahl in der Regel bereits ausreicht, um eine Infektion auszulösen.

Im Körper des Hundes entwickeln sie sich dann zu Trophozoiten, die sich an den Darmschleimhäuten festsetzen und damit beginnen neue Zysten zu bilden. Diese werden von den mit Giardien infizierten Hunden dann wiederum ausgeschieden, sodass sich die Parasiten weiter verbreiten können.

Die Giardien-Zysten sind sehr widerstandsfähig und können außerhalb eines Wirts leicht mehrere Wochen überleben. Sie werden insbesondere durch infiziertes Wasser und Futter sowie den Kot anderer Tiere aufgenommen. Da mit Giardien infizierte Hunde große Mengen an Zysten ausscheiden, können sie zudem am After der Vierbeiner hängenbleiben. Dadurch können sich Hunde durch Lecken in diesem Bereich sehr leicht immer wieder selbst mit ihnen infizieren.

Giardien beim Hund: Ansteckung von Menschen

Giardien sind sehr ansteckend. Ein mit ihnen infizierter Hund kann sie daher leicht auf andere Haustiere oder auch auf Menschen übertragen. Letzteres ist zwar relativ selten. Die Gefahr einer Zoonose besteht jedoch durchaus.

Aus diesem Grund ist beim Kontakt mit einem Hund, der unter Giardien leidet, Vorsicht geboten. Zumindest sollten sich Menschen in diesem Fall bis auf weiteres nicht von ihrem Vierbeiner ablecken lassen. Das gilt natürlich ganz besonders für Kinder.

Mögliche Symptome von Giardien bei Hunden

Inwieweit sich bei Ihrem Hund Symptome einer Infektion mit Giardien feststellen lassen, lässt sich im Vorfeld nicht sagen. Denn nicht alle Vierbeiner, die unter den Darmparasiten leiden, erwecken zwangsläufig auch den Anschein, ernsthaft erkrankt zu sein.

Dabei spielen nicht zuletzt auch das Immunsystem des betroffenen Tieres sowie dessen Ernährung eine Rolle. Gerade bei jungen und schwachen Tieren können infolge der Infektion daher durchaus starke Beschwerden auftreten, die für die Gesundheit des Hundes ernste Konsequenzen haben können.


In diesem Fall können sich Giardien bei Ihrem Hund zum Beispiel durch folgende Symptome bemerkbar machen:

  • Magenkrämpfe
  • Starke Blähungen
  • Erbrechen
  • Blutig-schleimiger Durchfall
  • Appetitverlust
  • Fieber
  • Gewichtsverlust (insbesondere bei Welpen)

Das Tückische an einer Giardien-Infektion ist die Tatsache, dass die Symptome bei Ihrem Hund zwischenzeitlich immer wieder abklingen können. Das bedeutet jedoch nicht, dass Ihr Vierbeiner sie deshalb überstanden haben muss. Denn nicht selten ist die Besserung nur von kurzer Dauer. Das gilt vor allem dann, wenn Sie nichts unternehmen, um die Giardien bei Ihrem Hund zu behandeln.

Können sich die Parasiten ungehindert vermehren, leiden das Immunsystem und die Darmgesundheit des Vierbeiners zunehmend, was ihn anfällig für weitere Erkrankungen macht.

Diagnose von Giardien beim Hund

Unabhängig der genannten Symptome, sind es insbesondere die Farbe und der Geruch des Kots, die darauf hinweisen, dass Ihr Hund Giardien in sich trägt. Eine gelbliche Verfärbung und ein fauliger, beziehungsweise ranziger Geruch sind Anzeichen, bei denen Sie aufmerksam werden sollten.

Um Ihren Verdacht zu bestätigen, empfehlen wir Ihnen in jedem Fall einen Besuch beim Tierarzt. Dieser kann den Kot Ihres Hundes einem Giardien Test unterziehen und überprüfen, ob dieser tatsächlich mit den Parasiten befallen ist.

Giardien beim Hund: Behandlung in drei Schritten

Hat sich Ihr Hund mit Giardien infiziert, ist es an der Zeit zu handeln. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass sich die kleinen Darmparasiten als äußerst hartnäckig erweisen.

Um Giardien bei Ihrem Hund zu behandeln, hat sich eine Kombination aus den folgenden drei Maßnahmen bewährt:
1. Desinfektion und Hygienemaßnahmen
2. Ernährungsumstellung
3. Schaffung eines giardienfeindlichen Darmmilieus

Für den Erfolg der Therapie einer Giardien-Infektion bei Ihrem Hund ist es entscheidend, mit welcher Konsequenz Sie die notwendigen Schritte umsetzen. Ein halbherziges Vorgehen wird bei der Behandlung nicht zum gewünschten Ergebnis führen.

1. Giardien: Desinfektion und Hygiene sind unverzichtbar

Seien Sie sich darüber im Klaren, dass alle Ihre Bemühungen, Giardien bei Ihrem Hund zu behandeln, ohne ausreichende Hygienemaßnahmen umsonst sind. Die Darmparasiten sind ausgesprochen widerstandsfähig, können wochenlang ohne Wirt überleben und verbreiten sich sehr schnell im ganzen Haus.
Desinfektionsmittel und ein Dampfreiniger gehören daher zur Grundausstattung für die Giardien Behandlung.

Wir empfehlen Ihnen folgende Maßnahmen umzusetzen:
  • Reinigen Sie Oberflächen, mit denen Ihr Hund Kontakt hat, täglich mit heißem Wasserdampf.
  • Waschen Sie seine Kissen und Decken bei mindestens 65 Grad.
  • Spielzeug und Fressnäpfe können täglich mit kochendem Wasser gesäubert werden.
  • Kot sollte umgehend in einem fest verschlossenen Plastikbeutel im Müll entsorgt werden.
  • Ein tägliches Reinigen der Afterregion mit geeignetem Shampoo ist unerlässlich.
  • Desinfektionsmittel helfen zusätzlich dabei, Giardien aus der Wohnung zu vertreiben.
  • Da sich Giardien in Wasser wohlfühlen, müssen gereinigte Flächen und Gegenstände umgehend getrocknet werden.

2. Giardien beim Hund: eine Ernährungsumstellung hilft 

Die genannten Hygienemaßnahmen zielen darauf ab, den Parasiten außerhalb ihres Wirts den Nährboden zu entziehen und eine weitere Verbreitung der Giardien auf andere Tiere oder auch Menschen zu verhindern.
Im nächsten Schritt geht es darum, den Giardien im Darm Ihres Hundes mithilfe einer Umstellung der Ernährung zu Leibe zu rücken.
In diesem Zusammenhang sollten Sie wissen, dass Giardien zum Überleben große Mengen von Zucker benötigen. Da die Mehrzahl der erhältlichen Sorten Trockenfutter einen hohen Gehalt an Stärke aufweisen, bekommen sie in der Regel leider mehr als genug davon. Im Darm Ihres Hundes wird die Stärke in Zucker umgewandelt, wodurch die Giardien dort perfekte Lebensbedingungen vorfinden und sich ungehindert vermehren können.
Um das zu verhindern, müssen Sie im Grunde genommen nur eines tun: steigen Sie auf ein Futter, das möglichst wenig Kohlenhydrate (und damit auch Stärke) enthält, um. Wir empfehlen Ihnen dafür, zu Bellfor Lieblingsmenü zu greifen. Unser Nassfutter ist getreidefrei und kohlenhydratarm. Es eignet sich somit perfekt für die Ernährung von Hunden, die unter Giardien leiden.
Durch die Fütterung mit dem Bellfor Lieblingsmenü erhalten die Parasiten im Darm Ihres Hundes nicht mehr genug Nährstoffe, was ihnen das Überleben und Vermehren deutlich erschwert. Davon abgesehen ist ein solches Futter für den Organismus des Vierbeiners ohnehin bekömmlicher und hilft unter anderem dabei Unverträglichkeiten und Verdauungsprobleme zu vermeiden.

3. Schaffung eines giardienfeindlichen Darmmilieus

Um die Erfolgsaussichten der Behandlung der Giardien-Infektion bei Ihrem Hund noch weiter zu erhöhen, raten wir Ihnen außerdem zum Einsatz von Bellfor Wurm Pulver. Dabei handelt es sich um ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel aus ausgewählten Kräutern.

Die spezielle Kräutermischung in Bellfor Wurm Pulver schafft im Darm Ihres Vierbeiners ein giardienfeindliches Milieu. Das Präparat stellt somit die perfekte Ergänzung zu unserem kohlenhydratarmen Nassfutter dar und kann einen wichtigen Teil dazu beitragen, Giardien bei Hunden mithilfe der Ernährung zu behandeln.

Giardien beim Hund: das Wichtigste auf einen Blick

Giardien sind Darmparasiten, die neben Hunden auch andere Tiere sowie Menschen befallen können.

Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit ist die Behandlung von infizierten Tieren mit einigem Aufwand verbunden.

Die oft übliche Therapie mit gängigen Wirkstoffen wie Fenbendazol oder Febantel kann zwar gegen Giardien helfen, stellt jedoch gleichzeitig für den Körper Ihres Hundes eine große Belastung dar. Das gilt vor allem dann, wenn die Medikamente über einen längeren Zeitraum immer wieder angewendet werden müssen.

Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, Giardien bei Ihrem Hund mit konsequenter Hygiene sowie unserem Lieblingsmenü in Kombination mit unserem Wurm Pulver entgegenzutreten. Setzen Sie diese Maßnahmen über einen Zeitraum von vier Wochen konsequent um, stehen die Chancen gut, dass Ihr Hund die Giardien-Infektion danach überstanden hat.


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