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Staupe beim Hund: Symptome, Behandlung und Vorbeugung

Bei Staupe handelt es sich um eine Virusinfektion, die insbesondere bei Hunden auftritt und die je nach Verlauf sogar tödlich enden kann. Staupe war bei Hunden lange für zahlreiche Todesfälle verantwortlich. Das änderte sich erst durch die Einführung der Staupe-Impfung in den 60er Jahren.


Dennoch stellt Staupe nach wie vor ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Aus diesem Grund sollte sich auch heute noch jeder Hundehalter mit der Viruserkrankung auseinandersetzen. Wie sich Hunde mit Staupe infizieren, welche Symptome die Krankheit auslöst und wie sie behandelt werden kann, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Was ist Staupe?

Der für ein Erkranken an Staupe verantwortliche Erreger ist das Canine Staupevirus (Hundestaupevirus). Die Viruserkrankung betrifft insbesondere Jungtiere in einem Alter von drei Monaten bis etwa einem halben Jahr. Davon abgesehen sind auch alte oder durch Krankheiten geschwächte Hunde anfällig für eine Infektion mit Staupe.


Die Inkubationszeit von Staupe beim Hund beträgt normalerweise etwa drei bis sieben Tage. Die Übertragung des Virus erfolgt über Körperflüssigkeiten oder auch den Kot infizierter Tiere. Das Staupevirus gelangt über die Schleimhäute des Mauls und der Nase in den Körper und vermehrt sich dann zuerst einmal in den bronchialen Lymphknoten oder den Mandeln, bevor es sich schließlich weiter im Organismus ausbreitet.


Neben Hunden können sich unter anderem auch Wildtiere wie Marder, Füchse, Frettchen, Wiesel, Dachse und Wölfe mit Staupe infizieren. Neben Artgenossen stellt daher auch der direkte oder indirekte Kontakt mit diesen Tieren ein potenzielles Risiko dar. So können sich Hunde beispielsweise mit Staupe infizieren, wenn sie beim Gassigehen Aas fressen oder ein infiziertes Wildtier aus ihrem im Garten stehenden Wassernapf getrunken hat.

Staupe beim Hund: Symptome und Krankheitsverlauf

Wenn es dem Immunsystem des Hundes gelingt, in den ersten Tagen nach der Infektion eine ausreichende Menge an Antikörpern zu bilden, treten für gewöhnlich keine Symptome auf. Das ist jedoch längst nicht immer der Fall, sodass die Viren unter anderem das Nervensystem, das Verdauungssystem, den Harn- und Geschlechtsapparat oder die Atemorgane befallen können.


Je nach befallenen Organen unterscheiden sich der Krankheitsverlauf sowie die Symptome, die die Infektion mit Staupe beim Hund auslöst. Zu den typischen Beschwerden, die unabhängig von der Verlaufsform bei Hunden mit Staupe auftreten können, zählen Abgeschlagenheit, Appetitmangel und Fieber.


Befällt das Staupevirus den Magen-Darm-Trakt, macht sich das bei Hunden zudem durch Durchfall und Erbrechen bemerkbar. Sind auch die Atemorgane betroffen, zählen Atemnot und Atemgeräusche, eitriger oder blutiger Nasenausfluss sowie Niesen und Husten bei Hunden zu den möglichen Symptomen. Darüber hinaus kann sich Staupe bei Hunden zum Teil auch mit Bindehautentzündungen bemerkbar machen.


Davon abgesehen zählen auch verschiedene Hautveränderungen zu den möglichen Symptomen von Staupe bei Hunden. So kann es zum Beispiel zu einer Verhornung der Haut an den Pfoten und am Nasenspiegel sowie zur Bildung von Pusteln an den Ohren und den Beininnenseiten kommen. Tritt die Erkrankung während des Zahnwechsels bei Hunden auf, ist außerdem nicht selten mit einer dauerhaften Schädigung des Zahnschmelzes, die auch Staupegebiss genannt wird, zu rechnen.

Staupe kann für Hunde tödlich enden

Hat Ihr Vierbeiner Glück und gelingt es dem Immunsystem, den Erreger abzuwehren, bleibt es in vielen Fällen bei einem milden Krankheitsverlauf und der Hund hat nach einigen Wochen alles überstanden.


Ist das Nervensystem des Hundes von der Infektion mit Staupe betroffen, sieht das jedoch anders aus. In diesem Fall fällt die Prognose weit seltener positiv aus und die Krankheit endet für betroffene Vierbeiner nicht selten mit dem Tod.


Die neurologische Form von Staupe kann bei Ihrem Hund unter anderem zu Schäden am Rückenmark und an den Sehnerven sowie zu einer Entzündung des Gehirns führen.

In diesem Fall kann sich Staupe bei Hunden zum Beispiel durch folgende Symptome äußern:

  • Schiefhaltung des Kopfes
  • Lähmungserscheinungen
  • Koordinationsstörungen
  • Verhaltensänderungen
  • Muskelzittern
  • Blindheit
  • Depressionen
  • Krampfanfälle (ähnlich wie bei Epilepsie)

Staupe beim Hund: Diagnose und Behandlung

Die Diagnose einer Infektion mit Staupe gestaltet sich oft schwierig. Sollte aufgrund der auftretenden Symptome der Verdacht bestehen, dass Ihr Hund an Staupe leidet, kann der Veterinär einen PCR-Test durchführen, um das Virus nachzuweisen.


Die Behandlung verfolgt im Wesentlichen das Ziel, die Symptome zu lindern und bakterielle Sekundärinfektionen zu verhindern. Zu diesem Zweck können neben Antibiotika auch Schleimlöser und Hustenstiller genutzt werden. Bei starkem Durchfall kann zudem eine Infusion zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes erforderlich sein.


Je nach Zustand muss Ihr Hund möglicherweise stationär aufgenommen werden. Die Heilungschancen hängen im Wesentlichen von der Schwere der Infektion ab. Ist das Nervensystem des Hundes von der Staupe betroffen, ist es leider oftmals unumgänglich, den Vierbeiner einschläfern zu lassen.


Davon abgesehen sind selbst bei vermeintlich vollständig genesenen Hunden Spätfolgen möglich. Dazu zählen zum Beispiel das bereits erwähnte Staupegebiss sowie neurologische Störungen und Organschäden.

Wichtige Vorbeugungsmaßnahme: Staupe-Impfung für Hunde

Wenn Sie Ihren Hund vor einer Infektion mit Staupe schützen wollen, sollten Sie den Vierbeiner auf jeden Fall gegen das Virus impfen lassen. Die Staupe-Impfung zählt zu den sogenannten Pflichtimpfungen für Hunde. Das sind jene Impfungen, die die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin für alle Hunde unabhängig von den genauen Haltungsbedingungen empfiehlt.


Mit der Grundimmunisierung gegen Staupe kann in der Regel acht Wochen nach der Geburt des Vierbeiners begonnen werden. Sie erfordert insgesamt vier Impfdosen. Um einen dauerhaften Schutz zu gewährleisten, muss die Staupe-Impfung bei Ihrem Hund alle drei Jahre aufgefrischt werden.

Wie Sie das Immunsystem Ihres Hundes unterstützen können

Ein funktionierendes Immunsystem spielt hinsichtlich der möglichen Folgen einer Infektion mit Staupe für den Hund eine entscheidende Rolle. Um die Abwehrkräfte Ihres Hundes zu unterstützen, kann neben der Vermeidung von übermäßigem Stress sowie einer ausgewogenen Ernährung mit einem hochwertigen Hundefutter auch die Gabe geeigneter Nahrungsergänzungen sinnvoll sein.


Mit Bellfor Immun und Shiimun Immun finden Sie in unserem Sortiment gleich zwei Präparate, die Sie zu diesem Zweck nutzen können. Beide Nahrungsergänzungen wurden gemeinsam mit Tierärzten entwickelt und enthalten ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe. Dank ihrer besonderen Zusammensetzung versorgen Bellfor Immun und Shiimun Immun Ihren Hund mit vielen wichtigen Nährstoffen für ein starkes Immunsystem.


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Staupe beim Hund - unser Fazit

Wie Sie sehen, ist Staupe eine ernste Krankheit, die bei Ihrem Hund schlimmstenfalls sogar tödlich verlaufen kann. Es ist daher in der Regel äußerst sinnvoll, dass Hunde bereits im Welpenalter gegen das Staupevirus geimpft werden.


Davon abgesehen spielt ein funktionierendes Immunsystem im Hinblick auf die möglichen Folgen einer Infektion mit Staupe eine sehr große Rolle. Durch die Vermeidung von unnötigem Stress sowie eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigem Hundefutter leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu starken Abwehrkräften. Zusätzlich kann bei Bedarf die Gabe geeigneter Nahrungsergänzungen als Unterstützung für das Immunsystem sinnvoll sein.

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