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Morbus Addison beim Hund

Morbus Addison beim Hund

Morbus Addison ist eine potentiell lebensgefährliche Erkrankung, von der auch Hunde betroffen sein können. Sofern die Krankheit rechtzeitig erkannt und therapiert wird, ist für betroffene Vierbeiner aber im Normalfall ein weitgehend normales Leben möglich.


Wodurch Morbus Addison beim Hund ausgelöst wird und welche Symptome auf ein Erkranken hinweisen können, erfahren Sie im Folgenden. Außerdem erklären wir Ihnen, welche Behandlungsmöglichkeiten für Ihren Vierbeiner zur Verfügung stehen.

Entstehung von Morbus Addison beim Hund

Morbus Addison ist in erster Linie durch eine Zerstörung oder Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit der Nebennierenrinden gekennzeichnet. Deren Aufgabe besteht normalerweise darin, lebenswichtige Glukokortikoide und Mineralokortikoide zu bilden.  


Mineralokortikoide sind für die Regulierung des Kalium- und Natriumhaushalts im Körper zuständig. Wenn sie fehlen, beeinträchtigt das unter anderem die Herzfunktion sowie den Wasserhaushalt des Hundes. Glukokortikoide spielen unter anderem bei der Energiegewinnung sowie für das Stressempfinden eine Rolle.


Bei Hunden mit Morbus Addison kommt es zu einem Mangel an diesen beiden Hormonen, der ohne Behandlung für betroffene Tiere im schlimmsten Fall sogar tödlich enden kann.

Unterschiedliche Arten von Morbus Addison bei Hunden

Man unterscheidet bei Hunden verschiedene Formen von Morbus Addison. Es gibt sowohl einen primären als auch einen sekundären sowie einen iatrogenen Morbus Addison.

Primärer Morbus Addison beim Hund

Der primäre Morbus Addison ist bei Hunden besonders weit verbreitet. Er geht von den Nebennieren aus und kann entweder in einer typischen oder einer atypischen Form auftreten.


Leidet Ihr Hund unter einem typischen primären Morbus Addison, ist das vor allem mit einem Mangel an Mineralokortikoiden verbunden. Dadurch kommt es zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels und einer Reduzierung des Natriumspiegels. Dieser Zustand kann bei Hunden eine lebensbedrohliche Addison-Krise auslösen.


Im Unterschied dazu fehlen beim atypischen primären Morbus Addison in erster Linie Glukokortikoide. Eine Addison-Krise wird dadurch nicht ausgelöst. Allerdings kann es sein, dass sich aus dem atypischen mit der Zeit ein typischer primärer Morbus Addison entwickelt.

Sekundärer Morbus Addison beim Hund

Im Unterschied zum primären wird der sekundäre Morbus Addison nicht durch eine Funktionsstörung der Nebennieren, sondern durch die Hypophyse oder den Hypothalamus im Gehirn des Hundes verursacht.


Auslöser kann in diesem Fall zum Beispiel ein Gehirntumor sein. Die auftretenden Symptome sind in der Regel mit denen des primären Morbus Addison beim Hund vergleichbar.

Iatrogener Morbus Addison beim Hund

Der iatrogene Morbus Addison wird bei Hunden durch die Gabe, beziehungsweise das plötzliche Absetzen von Kortikoiden verursacht.


Erhält ein Hund aufgrund einer Krankheit über einen längeren Zeitraum entsprechende Präparate, fährt sein Organismus die körpereigene Produktion herunter.


Bis sich die Kapazitäten der Nebennieren am Ende der Therapie wieder normalisiert haben, können mehrere Monate vergehen. Um einen iatrogenen Morbus Addison zu vermeiden, ist es daher wichtig, die verabreichte Dosis langsam zu reduzieren.

Mögliche Auslöser für Morbus Addison bei Hunden

Die genauen Ursachen für Morbus Addison bei Hunden konnten bislang noch nicht abschließend geklärt werden. Bisherige Erkenntnisse legen allerdings nahe, dass verschiedene Auslöser für die Krankheit verantwortlich sein könnten.


Mögliche Auslöser für Morbus Addison bei Hunden

Man geht zurzeit davon aus, dass Autoimmunerkrankungen, durch die das Gewebe der Nebennieren zerstört wird, eine wichtige Rolle dabei spielen. Zudem können vermutlich auch Tumore und Durchblutungsstörungen zur Entstehung von Morbus Addison beitragen.


Darüber hinaus besteht bei einigen Hunderassen offensichtlich generell ein erhöhtes Risiko für ein Erkranken an Morbus Addison.

Als besonders anfällig für Morbus Addison gelten unter anderem folgende Hunde:

Morbus Addison beim Hund erkennen

Morbus Addison macht sich bei Hunden durch eine Reihe von Beschwerden bemerkbar. Welche Symptome genau auftreten, hängt jedoch davon ab, bei welchen Hormonen ein Mangel besteht.

Zu den typischen Symptomen von Morbus Addison gehören bei Hunden insbesondere:

Die Addison-Krise beim Hund

Ein primärer typischer Morbus Addison kann bei Hunden eine sogenannte Addison-Krise auslösen. Dabei handelt es sich um einen plötzlich auftretenden Schockzustand, der ohne sofortige Behandlung tödlich endet.

Hunde mit Morbus Addison sind ein Fall für den Tierarzt

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund an Morbus Addison leidet, ist ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich. Der Veterinär kann verschiedene Blutuntersuchungen durchführen und dabei unter anderem die Kalium- und Natriumwerte überprüfen.


Sollte es dabei Unstimmigkeiten geben, kann das ein erster Hinweis auf Probleme mit den Nebennieren sein. Um Morbus Addison bei Ihrem Hund zu diagnostizieren, wird der Tierarzt im nächsten Schritt Hormontests durchführen.


Darüber hinaus ist es üblich, das Herz und die Lunge auf eventuelle Schäden zu untersuchen. Zu diesem Zweck wird der Tierarzt bildgebende Diagnostik wie Röntgenaufnahmen und Ultraschalluntersuchungen nutzen.

Behandlung und Prognose für Hunde mit Morbus Addison

Morbus Addison ist nicht heilbar. Die Behandlung Ihres Hundes muss daher dauerhaft erfolgen. Zu diesem Zweck erhält Ihr Vierbeiner synthetische Hormone, mit denen die fehlende Produktion des eigenen Körpers ausgeglichen wird.


Sollte Ihr Hund eine Addison-Krise erlitten haben, ist eine sofortige Infusion zur Normalisierung des Natrium- und Kaliumspiegels erforderlich.


Unter normalen Umständen lässt sich Morbus Addison bei Hunden auf diese Weise recht gut in den Griff bekommen. Je nach vorliegender Grunderkrankung kann es jedoch sein, dass die Prognose für Ihren Vierbeiner gegebenenfalls schlechter ausfällt.

Vorbeugungsmaßnahmen gegen Morbus Addison beim Hund

Leider ist es kaum möglich, ein Erkranken an Morbus Addison zu vermeiden. Denn auf die meisten Ursachen, wie zum Beispiel Autoimmunkrankheiten oder die genetische Veranlagung, haben Sie als Hundehalter keinen Einfluss.


Falls Ihr Hund jedoch aufgrund einer Krankheit mit Kortikoiden behandelt wird, sollten Sie darauf achten, diese langsam auszuschleichen. So hat der Körper die Möglichkeit, die eigene Produktion wieder anzugleichen und Sie können zumindest das Entstehen eines iatrogenen Morbus Addison bei Ihrem Hund vermeiden.

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Verdauungsbeschwerden bei Hunden mit Morbus Addison entgegenwirken

Verdauungsprobleme wie Durchfall und Erbrechen gehören zu den typischen Symptomen, die Morbus Addison bei Hunden auslöst.


Um diesen Beschwerden entgegenzuwirken, empfehlen wir Ihnen, den Speiseplan Ihres Vierbeiners mit Shiimun Gastro zu ergänzen.


Shiimun Gastro ist unser natürliches Nahrungsergänzungsmittel zur Förderung einer gesunden Verdauung. Das Präparat enthält ausgewählte Inhaltsstoffe wie Shiitake, Anis und Kurkuma.


Shiimun Gastro stellt natürlich keinen Ersatz für die Gabe synthetischer Hormone dar. Doch zumindest kann die Nahrungsergänzung bei Hunden mit Morbus Addison dabei helfen, Verdauungsprobleme zu lindern und das Wohlbefinden zu verbessern.


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